|
Bilder und Berichte über das Segelschulschiff Gorch Fock und die 116. AAR (Auslandsausbildungsreise)
|
|
Nach unserer "Allgemeinen Grundausbildung" folgte für einen Teil der Crew 7/98 die "seemännische Grundausbildung", für den anderen Teil das "Grundpraktikum Technik" in Bremerhaven.
|
|
Da ich zu dem oben genannten zweiten Teil gehörte, sah ein Spint in unserer Stube so aus !!!
|
|
Der erste Teil der Crew fuhr mit der Gorch Fock von Kiel über Bordeaux und Cartegena nach Antalya.
Die 116. AAR begann für mich am 23.10.1998. Ich flog mit meinen anderen Kameraden von Tarp nach Antalya/Türkei, wo wir den Rest unserer Crew auf der Gorch Fock abgelöst haben. Dort begann für uns eine 2-wöchige Vorausbildung, um das Schiff und die Handhabung kennen zu lernen. Am 09.11. hieß es dann zum ersten Mal wirklich "ENTER AUF" und Minuten später waren wir auch schon mitten auf See. Kurs war der Hafen Piräus von Athen. |
|
So oder so ähnlich sah die überfahrt nach Athen aus.
|
![]() |
Das größte Probleme an Bord war die Enge. Jeder von uns hatte einen Spint,der ungefähr so groß war wie ein Schuhschrank. Aber auch dort ging erstaunlicherweise alles rein. Man musste blos alles richtig verstauen.
Dann begann ein zweites Problem, aber zum Glück nicht für mich: die Seekrankheit. Andere haben sich dagegen nochmal alles sehr genau durch den Magen gehen lassen. Aber auch das ging vorbei. Man(n) gewöhnt sich halt an alles !!! |
![]() |
|
In Athen hatten wir dann 3 Tage Landgang. Dort besuchte wir unter anderem die Akropolis, mussten aber auch unsere Aufgabe als "Botschafter in Blau" gerecht werden.
|
|
Danach ging es weiter nach Alicate in Spanien. Ein kleiner Zwischenstop wurde in der Bucht von Santorini zum Baden gemacht. Nachdem alle wieder an Bord waren, ging es auf direktem Wege weiter, der uns aber noch an dem Stromboli, einen aktiven Vulkan vorbei führte.
|
|
Am 26.11. liefen wir in Alicante ein. Dort hatten wir unteranderem wieder Landgang, es sei denn man hatte Wache. In Alicante bestand die Möglichkeit für Einheimische und Urlauber die Gorch Fock bei einem "Open Ship" zu besichtigen.
|
|
|
In Alicante feierten wir auch unser Wachhälftenfest. Es gab sogar in Alicate eine bayrische Kneipe.
Am Ende der Feier sahen dann viele so aus ==> |
|
|
4 Tage später waren wir dann wieder auf See. Jetzt mussten wir nur noch durch die Strasse von Gibraltar, durch die Biskaya und durch den Skaggerag. Dieses Vorhaben dauerte genau 18 Tage. In dieser Zeit überholt uns der amerikanische Flugzeugträger Dwight E. Eisenhower bei Gibraltar.
Am 6. Dezember wurde natürlich auch Nikolaus gefeiert. Zu diesem Anlass gab es Kuchen und Kekse, sowie Kaffee und Tee zu kaufen. Das eingenommene Geld wurde dann für einen guten Zweck gespendet. |
![]() |
![]() |
Am 17. Dezember war es dann soweit. Wir ereichten die Kieler Bucht. Leider liefen wir nicht direkt ein, sondern ankerten noch einen Tag um das Schiff für den nächsten Tag ordentlich herauszuputzen.
Am nächsten Tag um 10:00 Uhr liefen wir dann, unter Schlepperhilfe, ein. Leider konnten wir nicht reinsegeln, da das Wetter zu schlecht war. An der Pier wurden wir herzlichst durch eine Marinemusikchor empfangen. |
![]() |